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Wenn Sie nach dem richtigen Atemschutz suchen, müssen Sie genau wissen, welche Arbeiten vom Anwender ausgeführt werden und welchen Risiken dieser dabei ausgesetzt ist. Umweltfaktoren müssen ebenso berücksichtigt werden wie bestimmte Verordnungen, die einzuhalten sind. Wir haben auf dieser Seite häufige Fragen und Informationen zusammengetragen, die Ihnen bei Ihrer Entscheidungsfindung helfen können. Sie können Ihre Frage aber auch gerne direkt an unseren technischen Support senden.

Sundström Safety AB stellt Atemschutzausrüstung für industrielle Einsatzzwecke her. Die Produkte sind so konzipiert, dass sie den Träger durch Filterung der einströmenden Luft gegen gefährliche und ansteckende Stoffe schützen. Sie bieten keinen Schutz gegen gefährliche oder ansteckende Stoffe, die der Träger möglicherweise beim Ausatmen erzeugt, da die Produkte die ausströmende Luft nicht filtern.

Die Produkte von Sundström Safety AB sind Produkte nach der Verordnung (EU) 2016/425 über persönliche Schutzausrüstungen und sind nach den entsprechenden und geltenden EN-Normen zertifiziert. Des Weiteren ist das Produktsortiment ganz oder teilweise nach den entsprechenden Normen und Verordnungen in den USA und Australien zugelassen. Darüber hinaus verfügen viele Produkte über eine sogenannte Systemzulassung. Dies bedeutet, dass sie ausschließlich für die Verwendung mit Produkten, mit denen sie gemeinsam geprüft und zugelassen wurden, zugelassen sind.

Die Produkte von Sundström Safety AB erfüllen nicht die Vorschriften der Richtlinie 93/42/EWG des Rates über Medizinprodukte und die Normen für medizinische Geräte und Ausrüstung, die in der medizinischen Versorgung eingesetzt werden sollen. Dies liegt daran, dass die Produkte von Sundström Safety AB nicht vor potenziell gefährlichen und ansteckenden Stoffen, die der Träger möglicherweise beim Ausatmen erzeugt, schützen, da die Produkte die ausströmende Luft nicht filtern. Darüber hinaus sind die Produkte von Sundström Safety AB nicht steril.

Der Einsatz der Produkte von Sundström Safety AB in Situationen und Umgebungen, in denen sowohl die ein- als auch die ausströmende Luft gefiltert werden muss, erfolgt auf eigenes Risiko des Benutzers/der Organisation. Die gemeinsame Verwendung von Produkten, die nicht gemeinsam geprüft und zugelassen wurden, ist demgemäß unzulässig und erfolgt auf eigenes Risiko des Benutzers/der Organisation.

Nähere Angaben zu Funktionsweise, Normen und Zulassungen finden Sie auf www.srsafety.com
Sauber und trocken bei Raumtemperatur in einem dicht verschlossenen Behältnis, wie etwa einer Kunststoffbox.
Es gibt keine einfache und eindeutige Antwort auf die Frage, wie lange ein Gasfilter hält. Die Vielzahl der Parameter mit Einfluss die Lebensdauer des Filters hat zur Folge, dass generell jeder Fall einzigartig ist. Es ist wichtig, dass der Arbeitgeber ein Atemschutzprogramm mit klaren Informationen zu den Zeitpunkten für einen Filterwechsel aufstellt. Das ist besonders wichtig, wenn es um Gasfilter geht, da diese keine reinigende Wirkung mehr haben, wenn sie gesättigt sind. Geruch/Geschmack eignen sich nicht immer als Sensoren, da viele Stoffe keine eindeutigen Geruchs- und Geschmackseigenschaften haben. Nachfolgend sind verschiedene Faktoren aufgeführt, die sich auf die Lebensdauer eines Gasfilters auswirken. Konzentration: Die Konzentration des Stoffes ist ein sehr wichtiger Aspekt bei der Beurteilung der Lebensdauer des Filters. Eine hohe Konzentration bedeutet eine kürzere Lebensdauer und umgekehrt. Luftfeuchtigkeit und Temperatur: Luftfeuchtigkeit und Temperatur sind wichtige Parameter, und normalerweise gilt, dass eine hohe Luftfeuchtigkeit zu einer kürzeren Lebensdauer des Filters führt. Wärmere Luft und hohe Luftfeuchtigkeit enthalten erheblich mehr Wasser je Volumeneinheit. Verunreinigung – Mischung von Verunreinigungen: Verunreinigungen und Mischungen derselben wirken sich unterschiedlich intensiv auf den Filter aus. Die Verwendungsdauer der Filter ist daher je nach Arbeitsumgebung verschieden. Luftvolumen, das heißt, die physischen Voraussetzungen des Anwenders: Die Luftmenge, die durch den Filter strömt, ist entscheidend dafür, wie stark der Filter Verunreinigungen ausgesetzt wird. Bei schwerer Arbeit wird mehr Luft pro Minute verbraucht als bei leichten Tätigkeiten. Die individuellen Unterschiede sind groß, und bei Personen, die die gleiche Arbeit in derselben Umgebung ausführen, können große Unterschiede beim Luftverbrauch auftreten.
Der Partikelfilter SR 510, P3 R ist ein sogenannter mechanischer Filter. Vereinfacht formuliert funktionieren mechanische Filter wie ein feinmaschiges Netz, in dem die Partikel hängen bleiben, während die saubere Luft durch sehr kleine Löcher im Filtermedium hindurchströmt. Je mehr Partikel im Netz hängen bleiben, desto effektiver ist die Filterung. Das bedeutet, dass man den Filter wechseln muss, wenn sich der Atemwiderstand merklich erhöht. SR 510 wurde mit einer Partikelgröße von 0,4 Mikrometer getestet, welche als die am schwerste mit einem Partikelfilter aufzufangende Partikelgröße gilt. Größere und kleiner Partikel sind mit dem Filter einfacher aufzufangen. SR 510 fängt alle Arten von Partikeln, wie Staub, Rauch, Nebel, Sprühnebel, Sporen, Bakterien und Viren.
Nein, da dadurch eine Undichtigkeit zwischen Maske und Gesicht entsteht und der Schutz stark beeinträchtigt wird. Verwenden Sie stattdessen die Brillenfassung SR 341.
R "Reusable", Der Filter kann mehr als eine Schicht benutzt werden. NR "Not Reusable", Der Filter kann nur für eine Schicht benutzt werden.
Nominaler Schutzfaktor basiert auf Labormessungen und stellt die Mindestanforderung für Schutz dar, was ein Atemschutzgerät erfüllen muss. Zugewiesener Schutzfaktor gründet sich dagegen auf Erfahrung aus dem Arbeitsleben und bestimmt Schutzmaß, welchen gut trainierter Anwender bekommen sollte.
Eine Vollmaske hat eine größere Kontaktfläche auf Ihrem Gesicht und ein stärkeres Kopfgestell, das Verrutschen verhindert. So ist das Risiko von Undichtigkeiten zwischen Maske und Gesicht geringer.
Der Vorfilter hält groben Staub und Partikel zurück und wird häufig gewechselt. Dadurch verlängert sich die Lebensdauer des Partikelfilters SR 510 P3 R.
Das Einatmen von Silikatstaub kann zu Erkrankungen wie Silikose führen, einer chronischen Lungenkrankheit. Eine solche Erkrankung kann unter Umständen erst lange Zeit (10 bis 30 Jahre) nach der Exposition gegenüber Silikat entdeckt werden. Hauptsächlich davon betroffen sind Menschen, die in der Bauindustrie, in Gießereien, im Bergbau und in Steinbrüchen arbeiten. Wenn nicht ausgeschlossen werden kann, dass der Gehalt an Silikatstaub die Grenze von 0,1 mg/m3 überschreitet, sollten Sie Atemschutzgeräte tragen – mindestens eine Halbmaske mit einem P3-Filter für Silikatstaub.
Bei lösungsmittelbasierten Farben sollten Sie einen braunen A-Filter SR 217 A1 oder SR 218 A2 in Kombination mit einem Partikelfilter SR 510 P3 R und einem Vorfilter SR 221 verwenden.

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